Das beste Festgeldkonto 05/2017 – Hohe Zinsen, keine Kosten

Das Festgeldkonto ist die Geldanlage auf einem Sparkonto mit vertraglich garantierten Habenzinsen. Das feste Sparziel ist somit garantiert. Andere Namen für das Festgeldkonto sind Termineinlage oder Termingeld. Diese Bezeichnung hat ihren Ursprung in der festen Terminierung der Geldanlage. Das Sparen dauert einen vertraglich vereinbarten Zeitraum. Der beträgt je nach Kreditinstitut und Angebot einige Monate bis hin zu mehrere Jahre. Bei der Einrichtung eines neuen Festgeldkontos, das heißt zu Beginn des Festgeldsparens, ist es empfehlenswert, sich an dem Festgeldkonto Testsieger im Internet zu orientieren. Auf einen Angebotsvergleich sollte ohnehin nicht verzichtet werden. Die Eröffnung eines Festgeldkontos ist gleichbedeutend mit der längeren Bindung an die betreffende Bank oder Sparkasse. Der wird das Ersparte anvertraut, und das Kreditinstitut arbeitet in dieser Zeit mit dem angelegten Geld. Entweder wird das Festgeld wiederum zinsbringend angelegt, oder es wird zur Kreditvergabe mit dem dazugehörigen Zinsgewinn genutzt.

Dauerhaft risikolos sparen

bestes Festgeldkonto

Das Festgeldkonto kann als eine konservative Geldanlage bezeichnet werden. Der Sparer weiß, was er hat und was er bekommt. Im Gegensatz zu Wertpapieranlagen wie Aktien gibt es kein Risiko. Der Festgeldzinssatz wird im Vorhinein vertraglich vereinbart und steht dann unveränderbar fest. Der Sparer kennt seinen Zinsgewinn, der sich aus Zinssatz und Sparsumme errechnet bzw. im Festgeld Zinsenrechner 2017 zu sehen ist. Insofern ist das Festgeldkonto mit dem Sparbuch vergleichbar. Der gravierende Unterschied zwischen diesen beiden Sparformen ist die Rendite. Der Habenzinssatz für das Festgeldkonto liegt deutlich über dem für das Sparbuch.

Der Festgeldkonto Testsieger bietet einen Zinssatz ab zwei Prozent aufwärts an.

Vor diesem Hintergrund kann er durchaus als bestes Festgeldkonto bezeichnet werden. Dabei sind mehrere Aspekte zu berücksichtigen. Wird vom Geldanleger eine Mindestsparsumme erwartet, beispielsweise ab 5.000 EUR oder 10.000 EUR aufwärts? Um welche Bank handelt es sich bei dem Anbieter? Hat die Bank ihren Geschäftssitz in einem EU-Mitgliedsland? Wie steht es um die Einlagensicherung der anbietenden Bank in dem jeweiligen Land? Im Grunde genommen entscheidet jeder Geldanleger selbst, welches Angebot für seine persönliche Situation das beste Konto ist.

Filialunternehmen deutlich schwächer als Banken im Internet

Festgeldkonto

Angebotsvergleiche im Internet zeigen immer wieder, dass Onlinebanken sowie Direktbanken deutliche bessere Zinsangebote machen als die Filialbanken und Sparkassen am Ort. Der Grund dafür ist nachvollziehbar. Im Gegensatz zu den Filialunternehmen haben Direkt- und Onlinebanken einen deutlich geringeren Verwaltungs- und Personalaufwand. Sie haben einen einzigen Firmensitz, von dem aus das Bankgeschäft online sowie postalisch gesteuert und gemanagt wird. Die damit verbundene Kostenersparnis ist wie eine Mehreinnahme. Dieser Vorteil wird mit einem höheren Habenzinssatz an den Kunden weitergegeben, in diesem Fall an den Festgeldsparer. Im Übrigen sind die Filialsparkassen und Banken bei den Vergleichen auf den Onlineportalen im Internet kaum vertreten. Sie beschränken sich auf die Kunden am Ort sowie auf diejenigen Sparer, die keinen Internetanschluss haben. Die können jedoch nur die wenigen Angebote vergleichen, die ihnen am Wohnort gemacht werden. Auf den Portalen im Internet hingegen ist ein buchstäblich weltweiter, aktueller Festgeld Vergleich möglich. Das eröffnet dem Sparer deutlich mehr Möglichkeiten, und im Endeffekt mit einem höheren Habenzinssatz einen besseren Sparerfolg.

Nicht jedes Festgeldangebot ist für jeden Sparer interessant

Banken und Sparkassen haben durchaus Einfluss auf die Auswahl ihrer Festgeldsparer als Kunden. Das Angebot an Festgeldkonten reicht vom Sparen ohne Mindestsumme über das Festgeldsparen ab einem Mindestbetrag, beispielsweise ab 5.000 EUR und mehr, bis hin zu einem Höchstbetrag, bei dem das Festgeldkonto sozusagen gedeckelt ist. Dadurch reduziert sich zwar das Angebot für den Festgeldsparer selbst; dennoch bleibt es bei der Bankenvielfalt im Internet noch ausreichend groß, um unter vielen guten Festgeldkonten auswählen zu können.

Einlagensicherungsfonds sorgt für Sicherheit des Festgeldes

gutes FestgeldkontoFür den Festgeldsparer stellt sich die Frage, wie sicher sein gespartes Geld über die Jahre hinweg tatsächlich ist. Die beruhigende Antwort lautet: Bei Banken und Sparkassen in Deutschland sowie in anderen EU-Ländern ist es bis zur Höhe von 100.000 EUR absolut sicher. Dafür sorgt der Einlagensicherungsfonds als gesetzliche Vorgabe von EU und Bundesregierung. Diese Einlagensicherung gilt für jede Person, in dem Sinne für jeden Anleger. Bei einem Gemeinschaftskonto erhöht sich die Einlagensicherung dementsprechend, beispielsweise auf 200.000 EUR für eine Ehe-/Lebenspartnerschaft. Sollte die Sparsumme höher sein, empfiehlt sich das Aufteilen auf mehrere Banken. Viele Kreditinstitute bieten über diese gesetzliche Einlagensicherung hinaus eine weitere, freiwillige Einlagensicherung an. Sie ist anhand der eigenen Sparsumme also durchaus ein Kriterium zur Bewertung von Güte und Qualität des Festgeldkontos. Mit etwas Überblick und Geschick ist es garantiert möglich, den Worst Case zu vermeiden, nämlich den Verlust des Ersparten durch eine Bankeninsolvenz.

Festgeldkonto eröffnen – Kostenlos und einfach im Internet

Zu einem Festgeldkonto gehört immer auch ein Verrechnungskonto, das Referenzkonto als Girokonto. Unseren Girokonto Testsieger finden Sie im Vergleich von Girokonten 2017. Je nach Anbieter des Festgeldkontos kann das schon vorhandene, eigene Girokonto des Festgeldsparers genutzt werden. Eine Alternative dazu ist ein kostenloses Girokonto. Von dem wird die Sparsumme auf das Festgeldkonto überwiesen, und zum Vertragsende umgekehrt die gesparte Summe zuzüglich der Habenzinsen auf das Girokonto. Die Kontoeröffnung ist einfach und problemlos möglich. Der Antrag wird online gestellt. Die Korrespondenz erfolgt per E-Mail und Dateien. Zur Feststellung der Identität des Festgeldsparers nutzen die Banken wahlweise das Postident- oder das Videoident-Verfahren. Die anschließende Freischaltung von Festgeldkonto und gegebenenfalls Girokonto geschieht innerhalb weniger Tage. Der Kontoinhaber erledigt sämtliche Buchungsvorgänge selbst per Onlinebanking. Der Bank entstehen mit Festgeld- und Verrechnungskonto keinerlei weitere Kosten. Sie stellt ihre Onlineplattform zur Verfügung, während alles andere automatisch und automatisiert abläuft.

Abgeltungssteuer für Habenzinsen auf dem Festgeldkonto

FestgeldvergleichDer Ertrag auf dem Festgeldkonto sind die Habenzinsen. Sie werden, je nach Vertrag und Anbieter, halbjährlich oder jährlich im Nachhinein dem Festgeldkonto gutgeschrieben. Da sie nicht abgehoben werden, sondern auf dem Festgeldkonto verbleiben, hat das über die Jahre hinweg die Auswirkung von Zinseszinsen. Sie sind als Kapitalertrag für den Sparer ein steuerpflichtiges Einkommen. Erträge aus Kapitalvermögen werden mit der Abgeltungssteuer besteuert. Sie beträgt ein Viertel des Kapitalertrages, sprich der auf dem Festgeldkonto erwirtschafteten Zinsen beziehungsweise Zinseszinsen. Zusätzlich wird noch, so wie bei der Lohn- und der Einkommensteuer auch, ein Solidaritätszuschlag erhoben. Er beträgt 5,5 Prozent des Kapitalertrages. Das bedeutet für den Festgeldsparer, dass 25 Prozent und mehr des Zinsertrages an den Fiskus abgeführt werden müssen. Sofern dem kontoführenden Kreditinstitut kein Freistellungsauftrag, kurz FSA erteilt wird, überweist es die Abgeltungssteuer nebst Solidaritätszuschlag direkt an das Finanzamt. Mit FSA übernimmt das der Festgeldsparer in seiner jährlichen Einkommensteuererklärung.

Als Fazit bleibt festzuhalten

  • In der heutigen Zeit ein Festgeldkonto unter den Sparformen die Nummer Eins.
  • Das Geld ist über die Einlagensicherung gesichert, und der Zinsertrag ist unter vergleichbaren Sparformen am höchsten.
  • Festgeldsparen ist für jeden geschäftsfähigen Bürger möglich.
  • Zur Kontoeröffnung sollte er seinen Wohnsitz in Deutschland haben.
  • Ohne Kündigungsvereinbarung verlängert sich die Festgeldanlage automatisch zu dem dann aktuellen Habenzinssatz.
  • Das Festgeld nebst Zinsen steht nur bei Vertragsablauf kostenfrei zur Verfügung.
  • Bei einer vorzeitigen Inanspruchnahme muss der Festgeldsparer mit Kosten und Abzügen rechnen.
  • Näheres dazu ist in dem einzelnen Festgeldvertrag sowie in den AGB, den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Kreditinstitutes geregelt.
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